Freitag, 20. November 2009

Endlich! - Letzte Zweifel ausgeräumt!



Liebe Pastas und Andersgläubige,

nun ist es endlich soweit:
Unsere Schöpfungsgeschichte wurde mit einem Video wissenschaftlich fundiert belegt. Welche Religion kann das schon von sich behaupten?


Und damit es auch die letzten Ungläubigen erreicht, wurde es natürlich auf Youtube veröffentlicht.
Gegen diese Beweise können selbst die hartnäckigsten Leugner nichts mehr ausrichten.


Ihr findet es auf dieser Seite rechts unter den FSM-Links, es trägt die Überschrift "Unser Weltbild"!

Aber auch die Andersgläubigen brauchen jetzt nicht in Panik zu verfallen - unsere hochverehrte Nudeligkeit hat auch für Euch ein flauschiges Plätzchen im Stripperlokal unseres Pastafari-Himmels reserviert und der Biervulkan wird ebenfalls weiterhin für alle sprudeln.

When will YOU be touched by his noodly appendage?

Euer (in Ehrfurcht erstarrender) Nudelmops

Sonntag, 1. November 2009

Die Geschichte eines Internet-Radios

oder:

Was hat ein Radiosender mit der ehemaligen DDR zu tun?



Liebe Pastas und Andersgläubige,

wer sich in diesem Moment gerade fragt, ob er vielleicht auf der falschen Seite gelandet ist, weil plötzlich die Musik und die Sendepläne gänzlich verschwunden sind, dem möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, die mir unsere Nudeligkeit, das Fliegende Spaghettimonster himself, letzte Nacht im Traum zuflüsterte.
Und da ja bekanntlich alle "Märchen" mit "Es war einmal..." beginnen, möchte ich mich dieser Tradition gerne anschliessen:


Es war einmal ein Internet-Radio. Dort waren etwa 8 - 10 aktive DJs beschäftigt, die aus nahezu allen Altergruppen stammten, also quasi von 7 bis 70 Jahren.
Dazu kam noch eine dreiköpfige Sendeleitung. Diese bestand aus einem Mann, der von sich selbst behauptete, kein Gewissen zu haben und aus 2 Frauen, von denen die eine praktisch keine eigene Meinung zu haben schien und alles akzeptierte und die andere von Computern und Internet etwa soviel verstand, wie eine Kuh vom Radfahren - also NICHTS!


Der grösste Feind der Sendeleitung war die Wahrheit - die wurde nicht zur Kenntnis genommen, sondern per Beschluss herbeigeführt. Der Ausdruck "Team" wurde für die DJs zwar verwendet und immer gross geschrieben, in Wirklichkeit waren aber alle nur eine Art Einzelkämpfer. Probleme und Unstimmigkeiten unter den Einzelkämpfern wurden niemals diskutiert und gelöst, sondern einfach per "Befehl" unterdrückt und jegliche Diskussion darüber verboten! Alles im Namen der "Ruhe im Team".

Die älteren Leser werden jetzt sofort an das Politbüro der ehemaligen DDR denken, denn dort wurde bekanntlich genauso verfahren - man lebte in einer Scheinwelt, redete alles schön und ignorierte die Wirklichkeit.
Eine Weile ging es gut, solange das vermeintliche "Team" aus anständigen und ehrlichen Menschen bestand, die mit Spass, Einsatz und dem Herzen dabei waren.


Doch eines Tages fing der Himmel über dem Radio an, sich zu verdunkeln.
Zum "Team" kam eine 16jährige, die ich der Einfachheit halber mal als die "RadioSchlampe" (in der Folge abgekürzt "RS") bezeichne und ein 17jähriger, "Pubertierender, Unreifer RotzLümmel Ohne Charakter" (abgekürzt "PURLOC").
Diese beiden hatten es sich anscheinend in den Kopf gesetzt, das "Team" kräftig aufzumischen, obwohl sie zunächst einmal nichts miteinander zu tun hatten.
Und sie verloren keine Zeit dabei.


Die RS und der PURLOC begannen unverzüglich damit, alles anzugraben, was 2 Beine hatte, dem jeweils anderen Geschlecht angehörte und nicht schnell genug auf die Bäume kam.
Von der Dreistigkeit und Unverschämtheit, mit der sie dabei vorgingen, hätte selbst ein J.R. Ewing noch lernen können!


Die RS verkündete sogar ganz offen, dass sie es auf einen bestimmten DJ abgesehen hatte und dabei rücksichtslos vorgehen wolle - was sie dann auch tat.
Sie schreckte nicht einmal davor zurück, die Eltern dieses DJs darum zu bitten, ihr dabei zu helfen - sie sollten dafür sorgen, dass der seine langjährige Freundin verlässt und sich stattdessen mit ihr liiert.
Als dieses Vorhaben trotz intensivster Bemühungen und Intrigen scheiterte, schwor sie sich selbst, es beim nächsten Kollegen zu versuchen.


Dieser war der PURLOC, der sich inzwischen mit dreisten Lügen und einer schauspielerischen Glanzleistung erfolgreich das Vertrauen einer 15jährigen und deren Eltern erschlichen hatte.
Er schwor ihr die grosse Liebe und half ihr bei ihren Internetaktivitäten. Wie sich dann herausstellte, wollte er sie jedoch nur ins Bett bekommen und sich dazu noch ihre Zugangsdaten für E-Mails, diverse Foren und andere Bereiche aneignen, die sie ihm im Vertrauen auf seinen (leider nicht vorhandenen) Anstand verraten hatte.


Als er sein Ziel erreicht hatte, liess er sie natürlich sofort fallen wie eine heisse Kartoffel, denn die RS intrigierte nach Kräften, um dem PURLOC die Beziehung zu zerstören.
Zusätzlich stellte es sich heraus, dass der PURLOC kurz vor seinen heuchlerischen Liebesschwüren an die 15jährige bereits die RS besucht hatte. Eine Tatsache, die die Eltern der 15jährigen erst im Nachhinein erfuhren, denn es war klar, dass es die Romanze dieser beiden niemals gegeben hätte, wenn dieses vorher bekannt geworden wäre.


Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen und um seine armselige Haut zu retten, wurde das 15jährige Mädchen, dass dadurch nervlich natürlich völlig am Boden war, von dem PURLOC auch noch als Lügnerin bezeichnet. Auch die RS beteiligte sich eifrig an diesen Lügen, denn sie hatte ja das Ziel erreicht, das sie sich anfangs vorgenommen hatte: Eine Beziehung zu zerstören und einen Kollegen ins Bett zu kriegen.
Selbst die Eltern der RS schreckten nicht davor zurück, die 15jährige über E-Mail und MSN zu beschimpfen und zu bedrohen!


Die Radioleitung schwieg dazu und obwohl mittlerweile das halbe Team in die Machenschaften dieser beiden intriganten Teenies hineingezogen war, betrachteten die von der Realität völlig entfremdeten Mitglieder der Radioleitung diese Vorgänge als "Privatsache" und erwarteten, dass die belogenen und betrogenen DJs mit diesen beiden verkommenen Subjekten weiterhin zusammenarbeiten, als wäre nichts geschehen.

Da das (wie jedem 10jährigen klar sein dürfte) nicht möglich war und die Radioleitung nicht einschritt, blieb den 4 betroffenen DJs nichts anderes übrig, als das Radio zu verlassen.
Und um sein schäbiges Verhalten und seine Intrigen ins Gegenteil umzulügen, konnte der PURLOC nun sogar gefälschte E-Mails im Namen der 15jährigen (deren sämtliche Zugangsdaten er ja hatte) an die Radioleitung versenden, die die 4 anständigen DJs als Lügner hinstellen sollten. Und so eine Mail verschickt man dann natürlich an das Mitglied der Radioleitung, die von sowas nicht die geringste Ahnung hat und in ihrer Naivität glaubt, dass eine Fälschung gar nicht möglich ist.
Den ausgeschiedenen DJs blieb nur übrig, sich bei weiteren E-Mail-Fälschungen rechtliche Schritte vorzubehalten.


Um aber in jeder Weise zu verhindern, dass irgendein Mitglied des restlichen "Teams" die Wahrheit erfährt, wurde von der Radioleitung wider besseres Wissen behauptet, man habe den Ex-Mitgliedern "nahegelegt zu gehen" - in Wahrheit haben 3 von selbst gekündigt und der 4. wurde in "weiser Vorraussicht" kommentarlos und ohne dass man ihn vorher informierte, gelöscht.
Auch die Blogs dieser DJs wurden trotz des Versprechens, sie auch nach dem Ausscheiden behalten zu dürfen, kommentarlos entfernt, denn man könnte dort ja den unwissenden und verdutzten Hörern und Noch-Mitgliedern die Wahrheit berichten - und die war eben (ähnlich wie in der DDR) nicht erwünscht.


Die Angst vor der Wahrheit war bei der Radioleitung so gross, dass man ihnen sogar den Zugang zum Hörer-Forum verwehrte, denn nur so konnte man allen Mitgliedern und Hörern die eigene "offizielle" Version über das Ausscheiden der 4 DJs unterjubeln, ohne Widerspruch befürchten zu müssen (warum erinnert mich das schon wieder an die DDR?).

Glücklicherweise hatte aber nicht jeder DJ seinen Blog auf dem Server des Radios, das sich inzwischen den beiden durchtriebenen Teenies ergeben hatte und sie fast in den Heiligenstand erhob.
Die 4 erfahrenen DJs, die vorher mit Freude und Einsatzbereitschaft dabei waren, fast jede Minute ihrer Freizeit dafür opferten, immer ehrlich waren und ihre Arbeit taten, wurden als Lügner dargestellt.
Das war auch voraussehbar, wenn man es mit hormongesteuerten Teenies zu tun hat, von denen einer nicht einmal vor einer Straftat zurückschreckte, um seine vermeintliche Unschuld zu "belegen".

Und irgendwie denkt ja jeder, dass es Intrigen, Lügen und Betrügereien solchen Ausmasses nur in schlechten Filmen gibt. Dass sie einem selbst passieren könnten, wollte keiner der 4 wahrhaben.

Und wenn sie nicht gestorben sind, lügen und betrügen sie noch heute...

Soweit die kleine Geschichte, die ich Euch erzählen wollte.
Sollten irgendwelche Leser, die irgendeinem Internet-Radio in irgendeiner Weise angehören, sich zufällig auf diese Seite verirren und irgendwelche Ähnlichkeiten entdecken, dann gilt:
Die Handlung sowie die Personen dieser Geschichte sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder noch nicht toten Personen oder Orten sind rein zufällig!!

Und für die intelligenten Leser dürften sich einige Fragen erledigt haben.

Euer Nudelmops

Montag, 19. Oktober 2009

Jugendliche sterben für Gott



Liebe Pastas und Andersgläubige,

als ich den Beitrag des ARD-Magazins "Panorama" mit dem Titel "Sterben für Gott?" am 08.10.2009 sah, wurde mir wieder einmal bewusst, welche Gefahr der religiöse Fundamentalismus gerade in unserer Zeit darstellt.

Natürlich könnte es mir egal sein, welchen hahnebüchenen Märchen und grottendummen Geschichten die Menschen hinterherlaufen und sie sogar als einzige Wahrheit ansehen - wenn da nicht die Tatsache wäre, dass diese lächerlichen Legenden offensichtlich eine grosse Anziehungskraft auf die Jugend ausüben.

Der Panorama-Beitrag über die radikal-evangelikale Organisation "Jugend mit einer Mission" ist nicht der erste, auch das ZDF-Magazin "Frontal 21" berichtete bereits im August diesen Jahres über die Missionierungspraxis dieser Bibelfanatiker und die Tatsache, dass es dort zum Alltag gehört, die gehirngewaschenen Jugendlichen in islamische Länder zu schicken und sie dort höchster Lebensgefahr auszusetzen.

Man sollte es kaum glauben, dass solche Organisationen in Deutschland unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit immer noch einen gewissen Schutz geniessen und ihre menschenverachtenden Ideologien und Praktiken weiterhin ungestraft ausüben können.
Den Kindern wird dort mit den modernsten Mitteln der Verführung eingetrichtert, dass es sich lohnt, sein Leben für Gott zu lassen und wie erstrebenswert es ist, die ganzen "fehlgeleiteten Muslime" endlich zu Jesus zu bekehren.


In dem Werbevideo heisst es:
"Dies ist ein Krieg und wir sind Soldaten - ist es nicht wert, dafür zu kämpfen? Ist es nicht wert, dafür zu sterben?"

Selbst Menschen, die nur über eine bescheidene Bildung und Intelligenz verfügen wissen, dass es in muslimischen Staaten wie Afghanistan oder dem Jemen bei Todesstrafe verboten ist, zu missionieren. Und einige Jugendliche hat diese Tatsache bereits das Leben gekostet.
Aber das schreckt diese gestörten Fanatiker nicht ab, denn schliesslich verfügt man ja über die einzige Wahrheit und diese Wahrheit wird zuerst der Jugend eingetrichtert.
Sobald die Jugendlichen dann "abgerichtet" sind, werden sie (natürlich auf eigene Kosten) in diese Länder geschickt, um dort für ihren Gott (und vor allem für die Organisation) den Märtyrertod zu sterben.


Das Schlimme daran ist, dass sie das sozusagen im Kielwasser der Hilfsorganisationen tun, die dadurch natürlich in diesen Staaten in Verruf kommen und sich selbst dem Verdacht aussetzen, sie wollten missionieren.
Diese Kids gefährden also nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen, die dort der Bevölkerung beim täglichen Überlebenskampf helfen.


Aber das stört diese Organisation überhaupt nicht, sie verbreiten weiter ihr fundamentalistisches Werbevideo, um vor allem die Jugend anzusprechen.
Auch die Evangelische Kirche nimmt diese selbsternannten "Retter der Menschheit" in Schutz, denn sie wissen, dass sie in der modernen, aufgeklärten Zeit, in denen jährlich Tausende aus der Kirche austreten, jeden "Mitstreiter" brauchen, der noch irgendwie in der Lage ist, den Menschen ihre Märchen glaubhaft zu vermitteln.
Und dazu eignet sich die Jugend vortrefflich!


Allein dadurch outet sich die Amtskirche als ein Verein, dem fast jedes Mittel recht ist, wenn es darum geht, fleissige Kirchensteuerzahler zu gewinnen bzw. zu halten.
Es reicht eben nicht, wenn man immer nur verbal verlauten lässt, wie barmherzig, hilfsbereit und menschenfreundlich man ist, aber andererseits aus eigensüchtigen Motiven solche menschenverachtenden Fanatiker verteidigt und hofiert.


Es bleibt zu hoffen, dass bei diesen und ähnlichen Organisationen die Menschen endlich aufbegehren und dem Gotteswahn ein Ende bereiten. Ein Verein, der Jugendliche auf so widerliche Art und Weise missbraucht, gehört augenblicklich verboten und die Anführer wegen Volksverhetzung vor Gericht gestellt!
Ich befürchte nur, dass das in den nächsten 4 Jahren, solange wir eine "christliche" Partei in der Regierung haben, nur ein frommer Wunsch bleiben wird...


Euer Nudelmops

Montag, 21. September 2009

Abschaffung des Blasphemie-Paragraphen...

...oder:

Gibt es Wunder wirklich?



Liebe Pastas und Andersgläubige,

als ich diese Tage den Artikel des hpd las, dachte ich zunächst wirklich, wir hätten schon wieder den 1. April - so unglaublich erschien die Überschrift:

Bischofskonferenz gegen Blasphemie-Paragraphen

Ja, ihr habt richtig gelesen!
Sollten etwa die deutschen Bischöfe tatsächlich ihre tiefschwarzen Scheuklappen von ihren Augen gestreift und erwogen haben, der Realität in die Augen zu sehen?
Und als ich dann noch las, dass sogar "Radio Vatikan" die Abschaffung des Anti-Blasphemiegesetzes gefordert hat, brach erst mal mein gesamtes Weltbild zusammen und mein Glaube an unseren nudeligen Schöpfer war zutiefst erschüttert.


Denn bisher war es ja so, dass jeder bestraft werden konnte, der etwas gegen die Religion oder deren "Geistliche Würdenträger" (*gröhl*, schon diese Bezeichnung ist der Hammer) sagte und Parteien wie die CDU und CSU fordern ja immer noch eine Verschärfung dieses hohlen, mittelalterlichen Paragraphen.
Umso verwunderlicher ist es, dass ausgerechnet diese Parteien, die grösstenteils im Denken irgendwo in der Adenauer-Ära der 50er Jahre stehengeblieben sind, unsere zukünftige Regierung stellen können (natürlich zusammen mit ihrem natürlichen Wurmfortsatz, der FDP). Jedenfalls, wenn man den Umfragen glaubt - und das bei rund 38% Konfessionsfreien in Deutschland, Respekt!


Selbstverständlich dürfen die "Würdenträger" der Kirchen ungezügelt gegen Atheisten und Humanisten hetzen, sogar Beleidigungen und plumpe Lügen sind gerne mal das Mittel der Wahl, um Meinungsfreiheit, Aufklärung und logisches Denken zu attackieren und zu verhindern.
Bestes Beispiel ist momentan der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, der dem Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, in einer Predigt unterstellte, dass dessen religionskritisches Buch "Wo bitte geht´s zu Gott? fragte das kleine Ferkel" den Kindermord (Infantizid) legitimiere und dass dieses Buch aussage, dass die Menschen, die an Gott glauben, sich auf dem geistigen Niveau eines Schweins befänden.

Da sich Bischof Müller weigerte, die Unterlassungserklärung für diese unhaltbaren Behauptungen zu unterschreiben, zieht Michael Schmidt-Salomon nun vor das Bayerische Verwaltungsgericht.
Die mündliche Verhandlung findet am 23. September in Regensburg statt.
Den Artikel dazu gibt es hier.


Und ausgerechnet jetzt sprechen sich diese Bischöfe für eine Abschaffung dieses Blasphemie-Paragraphen aus? Kann das möglich sein?
Nein, natürlich nicht - Ihr solltet doch wissen, dass es Wunder nicht gibt!
Das Fliegende Spaghettimonster überrascht uns zwar immer wieder, aber sowas wäre doch zu starker Tobak.


Denn natürlich fordern die Bischöfe und der Vatikan die Abschaffung dieses Paragraphen nicht in Deutschland, sondern in Pakistan und der islamischen Welt - also da, wo sie selbst nix zu melden haben und wo sie klar in der Minderheit sind!
In Deutschland hingegen würden sie die Verschärfung des §166 StGB durchaus begrüssen, damit sie die Menschen weiter mit ihren bornierten Thesen indoktrinieren und die Aufklärung erfolgreich verhindern können.


Ich hoffe, Ihr seid jetzt wieder auf dem Boden der Tatsachen und habt erkannt: Wunder gibt es eben doch NUR in der Kirche...

Euer Nudelmops

Mittwoch, 5. August 2009

Wie "Seine Heiligkeit" die Menschen veräppelt



Liebe Pastas und Andersgläubige,

eigentlich wollte ich zum Thema Tenzin Gyatso (besser bekannt als "Dalai Lama") nichts schreiben. Als ich jedoch in den letzten Tagen in einigen deutschen Nachrichten-Sendungen gesehen habe, dass deutsche Akademiker, Professoren, Politiker und andere Vertreter des Staates sich weiterhin von diesem grandiosen Schauspieler an der Nase herumführen lassen und ihm jetzt sogar die Ehrendoktorwürde verliehen haben, kann ich als Humanist und Pastafari nicht länger dazu schweigen.

Bereits im April diesen Jahres berichtete der hpd darüber, wie der Okkultismusexperte und Sachbuchautor Dr. Colin Goldner beim 38. Postmatinee der Giordano Bruno Stiftung in Mastershausen das Publikum über den wahren Dalai Lama und die entsetzlichen Lebensbedingungen des tibetischen Volkes unter der Knute der Lamas aufklärte.

Das scheint aber in Deutschland entweder nicht wahrgenommen oder bewusst verschleiert zu werden, denn das Bedürfnis der Menschen nach (vermeintlich) "heiligen" Figuren, die angeblich auch noch von bösen Mächten verfolgt und bedrängt werden, scheint gerade hier ungeahnte Sympathien auszulösen.
Da stört es dann auch nicht weiter, dass der "Verfolgte" in Wahrheit in weitaus grösserem Mass die Menschenrechte mit Füssen tritt als der "Verfolger".


Und wenn man dann noch den "Spiegel" als Verbündeten hat, dem der Dalai Lama in 7 Jahren immerhin 14 Mal eine Titelseite wert war, dann erstrahlt plötzlich eines der menschenverachtendsten und grausamsten Regimes, das es je auf der Welt gab, in einem hellen Glanz.
"Kollektive Blindheit" nennt man sowas, aber auch der Mangel an Information und die - teils bewusste, teils unbewusste - Verdrehung von Tatsachen sorgen dafür, dass die Menschen dumm gehalten werden.


Ausserdem ist es ja gerade äusserst populär, die chinesische Regierung an den Pranger zu stellen und ihr den schwarzen Peter zuzuschieben.
Damit wir uns nicht missverstehen: Natürlich wird China in Sachen Menschenrechte völlig zurecht kritisiert, dieses Regime ist indiskutabel und rücksichtslos und das soll in keinster Weise ausgeblendet, verteidigt oder verharmlost werden.
In Sachen Tibet liegen nur eben die Fakten anders, als sie von den westlichen Medien dargestellt wurden.


Ich möchte hier nur ein paar Tatsachen über die Verhältnisse nennen, die in Tibet herrschten, bevor die chinesische Armee 1950 einmarschierte. Alle anzusprechen würde den Rahmen hier sprengen, aber ich empfehle dringendst, diese beiden Seiten zu besuchen, um die ganzen Hintergründe zu erfahren, denn erst dann wird man verstehen, wer und was der Dalai Lama wirklich ist und welche Positionen er in Wahrheit vertritt und unterstützt:
hpd.de/node/6761
www.gottkoenig.de
Vor allem die Seite "gottkoenig.de" bietet viele Hintergrundinformationen über den tibetischen Buddhismus.

Im Alten Tibet wurden Gesetzgebung, Militär, Gerichtsbarkeit, Bildung und Gesundheit ausschliesslich von den Mönchen bestimmt, die aber nur 2 - 3% der Bevölkerung ausmachten. Rund 90% der Bevölkerung wurden von dem feudaltheokratischen Regime mittels Schuldknechtschaft und menschenverachtendem Sklaventum beherrscht.
Ausserhalb der Klöster gab es weder Schulen noch Gesundheitsversorgung, die Säuglingssterblichkeit lag bei 50%.


Die durchschnittliche Lebenserwartung der versklavten Bevölkerung lag bei 35 Jahren.
Das alles wurde mit der buddhistischen Karmalehre gerechtfertigt. Danach ist das jetzige Leben nichts weiter als die Summe der angehäuften Schuld eines vorherigen Lebens und wer eben arm war und im Elend lebte, hatte sich das mehr oder weniger selbst zuzuschreiben, denn er hatte dann in seinem vorigen Leben einfach versagt.


Übrigens sollten die "Gläubigen" (egal welcher Religion) unter den Lesern jetzt lieber nicht lachen, denn an ähnlichen Schwachfug glauben sie ja auch - nur mit dem Unterschied, dass sie meinen, sie müssten sich jetzt "gottgefällig" verhalten, damit sie nach dem Tod in den Himmel kommen oder in ein Paradies.

Aber zurück zum Thema:
Rund 96% der Bevölkerung waren Analphabeten, ihnen wurde in frühester Kindheit schon die Angst vor Dämonen, Höllen und furchtbarsten Strafen eingetrichtert.
Das Strafrecht in Tibet gehörte zu dem grausamsten, dass es je gab. (Wer eine niedrige Ekelschwelle hat sollte den nächsten Absatz überspringen).


Den Menschen wurden mit extra dafür konstruierten Geräten bei lebendigem Leib die Gedärme herausgezogen und aufgespult, sie wurden lebendig gehäutet oder Gliedmassen wurden abgehackt. Auch Augen ausstechen gehörte zum gängigen Strafmass.
Auch die Nazis waren begeistert von den tibetischen Verhältnissen, vor allem die religiöse Gewalt gefiel ihnen besonders gut (was wohl kaum jemanden verwundern dürfte).


Es ist also ausnahmsweise nicht gelogen, wenn die Chinesen behaupten, sie hätten Tibet 1950 befreit.
Erst sie führten die flächendeckende Gesundheitsversorgung sowie Schulen für alle ein und beschnitten die Allmacht der Mönche erheblich, was denen natürlich bis heute nicht passt.


Auch die Ausschreitungen in Lhasa im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking 2008 wurde von niemand anderem als dem Dalai Lama geschürt, es waren die Mönche, die im März 2008 in Lhasa Schulen und sogar Krankenhäuser in Brand steckten und auf jeden Chinesen mit Schlagstöcken einprügelten.
Videodokumente von europäischen Touristen darüber gibt es bei youtube, aber sie werden von der einseitigen deutschen Presse nicht wahrgenommen. Die Heucheleien des Dalai Lama werden von nahezu allen Politikern und Pressevertretern ungeprüft übernommen.


Soweit ein paar wenige Einblicke in die Wirklichkeit des tibetischen Buddhismus und die Person hinter der Maske des immer-grinsenden Dalai Lamas.
Wer sich bisher ebenfalls von "Seiner Heiligkeit" angezogen fühlte und jetzt ins Grübeln gekommen ist, dem empfehle ich dringend die beiden o.g. Webseiten. Dort gibt es die Fakten in aller Ausführlichkeit, auch über die grausamen Strafen kann man noch Einzelheiten erfahren (falls jemand dabei ist, der sich nicht sattekeln kann...*gg*).
Und wer mit einem "Free Tibet"-Aufkleber am Auto rumfährt, der kann das auch weiterhin tun - er sollte ihn vielleicht nur ergänzen (siehe Bild oben):
"Free Tibet - from the Lamas"


Euer Nudelmops

P.S.: Wer einen Link für youtube sucht, um die Videodokumente über die Ausschreitungen in Lhasa vom Frühjahr 2008 zu sehen, der beginnt am besten hier und schaut sich die weiteren Videos der Seite an!

Dienstag, 14. Juli 2009

Der Stress wird bald vorbei sein



Liebe Pastas und Andersgläubige,

wie ihr seht, habe ich im Juni nicht einen Blog gepostet (Asche über mein Haupt).
Das liegt weniger daran, dass es nichts zu berichten gab, sondern vielmehr an dem Stress, den ich momentan im privaten Umfeld habe.

Unsere hochverehrte Nudeligkeit lässt sich eben besonders für die Menschen, die IHM bedingungslos huldigen, ganz spezielle Prüfungen einfallen.
Zum einen bin ich mit Radio-Bogen im Moment ziemlich eingespannt, zum anderen haben sich in meinem Privatleben einige Änderungen ergeben.

Und Anfang Juli hatten wir ja ein Event mit Radio-Bogen im Spassbad Heiden nördlich von Gelsenkirchen, wo wir nicht nur das Wochenende aus dem Schwimmbad live sendeten, sondern auch fast alle DJs des Teams dabei waren.
Der Spass war riesig und wer darüber mehr erfahren möchte, der kann gerne im RB-Forum vorbeischauen - dort erfahrt ihr nicht nur alles über Heiden, sondern ihr könnt euch auch viele Bilder und Filme des Wochenendes ansehen und uns "in Action" erleben.
Natürlich ist die Registrierung im Forum kostenlos und wir freuen uns über jedes neue Mitglied - also nichts wie hin!

Auch die Änderungen in meinem Privatleben werden mich noch einige Zeit beschäftigen, aber keine Sorge, in den nächsten Tagen werdet ihr sicher wieder von mir hören bzw. lesen, denn das Fliegende Spaghettimonster nimmt auf persönliche Befindlichkeiten keine Rücksicht wie ihr ja wisst.

Aber wenn euch der Nudelmops und BizzyBeaver am Herzen liegen, dann hört doch einfach in unsere Sendungen bei Radio-Bogen rein, unten rechts findet ihr die Sendetermine und die Themen der Sendungen. Solltet ihr Musikwünsche und Grüsse über den Stream schicken wollen, dann geht während der Sendungen einfach in die Grussbox, schreibt den Musikwunsch und den Gruss rein und schickt es ab - innerhalb von wenigen Minuten wird euer Gruss verlesen.

Natürlich seid ihr auch herzlich willkommen bei den anderen DJs des Teams reinzuhören, unser Programm ist extrem vielfältig und für jeden Musikgeschmack ist was dabei.
Die Sendetermine für die jeweilige Woche findet ihr auch rechts unten unter unseren Steckbriefen.

So - das war's erst mal an Infos, Nudelmops und BizzyBeaver wünschen allen schöne Sommerferien und erholt euch gut!
Bis bald

Euer Nudelmops

Samstag, 30. Mai 2009

Die Erbärmlichkeit deutscher Verkehrsbetriebe...

oder:

Wie man den Kirchen in den Dickdarm kriecht!


www.buskampagne.de

Liebe Pastas und Andersgläubige,

heute startet um 12.00 Uhr in Berlin vom Alexanderplatz die "Säkulare Buskampagne" zu einer zunächst dreistündigen "atheistischen Stadtrundfahrt" und wird gegen 17.00 Uhr vom Brandenburger Tor aus zu seiner Deutschland-Rundfahrt aufbrechen.

Der Bus wird die oben gezeigte Bannerwerbung tragen, um säkular denkende Menschen in ihrer nicht-religiösen Weltanschauung zu bestärken und dafür zu werben. Auch Aufkleber, Buttons und T-Shirts wird es geben, um den Menschen zu zeigen, dass man für menschliche Werte nicht unbedingt einen Gott und noch weniger eine dogmatische Ideologie braucht.

Eigentlich sollte diese Kampagne in einigen grösseren Städten Deutschlands als ganz normale Buswerbung der jeweiligen städtischen Verkehrsbetriebe durchgeführt werden, wofür zunächst auch fast alle angesprochenen Verantwortlichen ihre Zusage gaben.

Es ist ja auch absolut nichts verwerfliches, in einem (angeblich) säkularen Staat, der im Grundgesetz ausdrücklich die Religionsfreiheit verankert hat, für alternative Weltanschauungen zu werben - genau so, wie es die Kirchen und Religionsgemeinschaften auch tun.
Ausserdem lief eine solche Kampagne ohne Probleme selbst in den sehr katholisch geprägten Ländern wie Spanien und Italien, sogar in den USA.


Aber plötzlich zog eine Stadt nach der anderen ihre Zusage zurück, in Berlin und München wurde diese Entscheidung gar mit einer generellen Ablehnung religiöser oder weltanschaulicher Inhalte begründet, obwohl religiöse Werbung dort durchaus zugelassen und ermöglicht wurde. In Berlin wurden sogar die Unterschriftensammlungen von "Pro Reli" auf den Bahnhöfen zugelassen.
Zum Schluss machte auch Essen einen Rückzieher, mit der peinlich-lächerlichen Begründung, dass sie mit Umsatzeinbussen und Kündigungen von Abonnements rechnen müssten, wenn sich einige Menschen in ihrer Weltanschauung gekränkt fühlen.

Wie - Comedy?
Nein, das ist wirklich keine Comedy, sondern Realität!
Ich werde ab jetzt auch meine Familie und mich davor schützen, in Busse einzusteigen, auf denen die Werbung eines Produktes steht, das ich nicht mag.
Und ich bin der Überzeugung, dass dafür auch jeder Arbeitgeber vollstes Verständnis aufbringen wird - wo kämen wir denn da hin, wenn man hier in jeden Bus einsteigen müsste, der unerwünschte Werbung spazieren fährt?


Es sieht also so aus, als würde der "lange Arm" der Kirchen sogar in die öffentlichen Verkehrsbetriebe hineinreichen.
Andererseits können wir uns aber auch nicht beklagen, denn sie zeigen mit diesen Aktionen ganz deutlich, was sie in Wirklichkeit von Demokratie, Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit halten.


Gut - das haben sie ja auch schon mit der "Pro Reli"-Initiative ganz deutlich bewiesen, aber das war ja eher ein lokales Ereignis, das nicht jeder unbedingt zur Kenntnis nehmen musste.
Jetzt zeigen sie ihre Fratze in ganz Deutschland und deshalb ist es wohl viel besser, dass die Initiatoren der Buskampagne jetzt einen eigenen Bus gechartert haben, der durch ganz Deutschland fährt.


Aber einen echten Brüller gibts noch am Schluss:
Die Panik der religiösen Eiferer vor einer Kampagne, die die Bürger evtl. zum nachdenken bringen könnte, ist so gross, dass das christliche Missionswerk „Campus für Christus“ sich kurzfristig entschlossen hat, einen Reisebus zu chartern und zu bekleben, um sich mit diesem Bus an die säkulare Buskampagne anzuhängen.


Tja - es ist in Deutschland eben von nahezu ALLEN Seiten unerwünscht, eine eigene Meinung zu haben und noch mehr unerwünscht, die Existenz eines unsichtbaren Geistwesens anzuzweifeln.
Ich stelle mir gerade vor, wie es aussehen würde, wenn alle Firmen, die den gleichen Produkttyp produzieren, den ganzen Tag hinter einem Bus mit der Werbung der Konkurrenz hinterherfahren würden - wenigstens EIN Problem wäre damit gelöst: Es gäbe keine überfüllten Busse mehr...


Wer mehr erfahren will:
Buskampagne startet am Samstag
Essens EVAG zieht Zusage für Buswerbung zurück
Buskampagne.de

Euer Nudelmops